Weiterentwicklung

Wie sieht eigentlich die Zukunft von homegear aus?
Es ist recht ruhig auf github geworden.
Ich hoffe ich werde nicht gesteinigt.
Bevor ich mich aber an die Aktualisierung meines Systems ranmache wollte ich bewerte, ob ich das “Pferd wechseln muss”.

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Nunja… es kommt drauf an, was Homegear soll.

Am Anfang war Homegear für mich DIE Schnittstelle zu den unterschiedlichen Systemen (HM, KNX, MAX, etc.) und ist es immer noch. Dazu ersetzte es diverse Gateways anderer Hersteller und zum großen Teil deutlich schneller.

Steuerung, Visualisierung und Bedienung erledigte schon immer openHAB.

Ich würde einen künftigen Vorteil mehr z.B. in Unterstützung von HM Eigenbaukomponenten und deren Neuentwicklungen sehen.

Ich glaube openHAB würde, trotz einer deutlich größeren Community, auch ins Stocken kommen, wenn die Hauptakteure versuchen noch eine universelle Gatewaylösung incl. Hard- und Software einzubauen.

Gruß,

Tobias

Welche Vision steht denn hinter homegear und ist diese noch erreichbar?
Ggf muss die Ausrichtung aufgrund der Überschneidungen mit bestehenden Lösungen mit einer größeren Community angepasst werden. Was dann auch bedeuten kann, dass man bestehende Zöpfe abschneiden muss.

portboy

Das beadarf aber eigentlich auch wieder einer Überarbeitung.^^
Mehr mag ich leider nicht sagen.

Siehe

Ich habe @sathya schon geben mal ins Forum zu gucken.

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Meine Fragestellung ist nicht als Kritik zu verstehen.
Ihr investiert hie viel private Zeit und da gibt es ja immer so Scheidewege :see_no_evil:

Das es Grundsätzlich geht, ist das eine. Es in das System fest, z.B. als Modul, zu integrieren sieht schon anders aus. Das braucht Zeit und evtl. Zusammenarbeit mit den Leuten um asksin.

HausBus im Bereich Wired und daneben weitere Eigenbauten von loetmeister sind auch interessant.

Als Zentrale gibts für beide primär die veraltete CCU2 die auch nicht mehr taufrische CCU3. Ob ne CCU4 (irgendwann :grin:) noch das alte Homematic kann oder Addons zulässt, bleibt abzuwarten.

Mit Homegear auf schnellen Raspis, etc. … :smiling_face_with_three_hearts:

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Wahrscheinlich bin ich nicht typisch für den typischen Homegear-User, aber ich nutze Homegear allein und ausschließlich als virtuelle Bridge für Homematic-Geräte. Für deren Heizungssteuerung gibt es m.E. noch keine sinnvolle andere Lösung, für alles andere im Smarthome gibt es mit Zigbee, Z-Wave uvm. einfache und robuste Industrie-Standard-Lösungen mit zugehörigen Open Source-Stacks. Und das alles fasse ich denn mit Home-Assistant unter einem Dach zusammen. (Andere machen das wohl mit OpenHAB, das hatte ich früher auch mal verwendet.)
Ehrlich gesagt tut es immer fast weh, wenn man von diesen komforatblen Web-Oberflächen, in die Welt von Homegear/Homematic abtauchen muss, um etwas an der Heizungssteuerung zu justieren. Das wirkt alles überkomplex, ohne dafür Mehrwert zu bieten (und nutzt btw mehr Rechenpower auf meinem RPi als die anderen Container von Home-Assistant, Deconz, PostgreSQL etc. etc.).
Wie gesagt bin ich sicher nicht die Zielgruppe von Homegear, aber ich weiß ehrlich gesagt auch nicht so recht, welche Zielgruppe überhaupt erreicht werden soll. Theoretisch könnte Homegear auch für einige andere Komponenten meines Smarthomes als Bridge fungieren, aber ich sehe keinen Grund dafür.
Nichtsdestotrotz bin ich froh darum, dank Homegear eine preiswerte Möglichkeit zu haben, meine Heizungssteuerung zum Laufen zu bringen. Nur so richtig Fortentwicklung, z.B. ein modernes UI, habe ich in den letzten Jahren nicht erkannt.

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Ich nutze Homegear ausschließlich für Homematic und letzteres phase ich gerne zugunsten des offenen Zigbee-Standards aus.

Homematic hat für mich das Alleinstellungsmerkmal der Unterputzaktoren für deutsche Schalterprogramme, etwas was es nirgends anders gibt.

Leider bekomme ich HM trotz 3 im Haus verteilter RPi mit CC1101 Modulen und Homegear-Gateway nicht stabil zum Laufen. Jeden Tag ist ein anderes Gerät vorübergehend nicht erreichbar.

Der Stern-Netzwerk-Ansatz von HM ist für IoT dem Mesh von Zigbee einfach unterlegen.

Und jetzt kommt noch Matter …

@portboy Die Entwicklung geht weiter, nur sieht man auf github keine Aktivität in den main branches. Schaut man aber in die dev branches, dann sieht man, dass sich kontinuierlich etwas tut.

Ich verwende homegear für die alten MAX! Komponenten, die ich auch nicht mehr austauschen werde, weil es für uns hier im Haus nächstes Jahr auf Luft-Luft WP hinauslaufen wird.

Aber Homematic & Co sind für mich gar nicht das Alleinstellungsmerkmal für Homegear. Ja, ich bin wegen MAX! zu Homegear gekommen…

Aber ich verwende homegear heute, um für mqtt in node-blue die Logik zu bauen und weil das UI per homegear-ui einfach dabei ist, inklusive den ui nodes in node-blue. Damit habe ich eben nicht nur den alten MAX! Kram im System sondern auch zigbee2mqtt und ebus und ein UI dafür.

Momentan steuere ich so das gesamte Thema Heizung über HG: Das Vaillant Brennwert Gerät (ebus) in Verbindung mit den MAX! Komponenten ergänzt mit Aqara Temperatur und Luftfeuchte Sensoren und Anwesenheitssensoren (Zigbee).

Reine mqtt zigbee flows sind auch dabei für Lichtsteuerung mit ui Elementen und auch die Rolläden (Zigbee) werden über node-blue gesteuert.

Und das alles nur mit HG, zigbee2mqtt und ebusd. Die Last auf dem Pi 3, mit HG, zigbee2mqtt und ebusd ist bei average < 0,2 obwohl meine “Emulation” des Vaillant ebus Raumthermostats alle 10 Sekunden triggert und liest und knapp 50 Zigbee Devices mehr oder weniger gesprächig - wie die so sind - per mqtt die node-blue flows vollquatschen.

Unterputzaktoren für deutsche Schalterprogramme… ja, hier das alte PEHA Programm mit Zigbee UP Aktoren. Da sehe ich das Alleinstellungsmerkmal für Homematic auch nicht… eigentlich sehe ich überhaupt nicht, wozu es Homematic noch gibt. Außerhalb des deutschen Sprachraums ist das denke ich heute schon komplett irrelevant.

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